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Warnungen
📡Warnungen
Der Server-Wächter prüft eure Quellen rund um die Uhr und schickt Push-Meldungen für eure Orte.
Was gemeldet wird
- Wetter: amtliche Warnungen (Unwetter, Sturm, Hochwasser) ab der Stufe, die ihr einstellt.
- Stromnetz: Frühwarnung aus Strompreis (Knappheit am nächsten Tag) und Netzfrequenz (Abweichung von 50 Hz).
- Erdbeben, Großkatastrophen, Luftalarm, Radioaktivität, Pegel: sobald es eure Warnorte betrifft.
- Eigene Quellen: aus dem Warndienste-Katalog (über 90 Dienste weltweit) oder ein eigener RSS-Feed mit Filterwort.
Einstellen
- Warnungen auf diesem Gerät: Schalter je Handy. Aus = dieses Handy bekommt keine Warnmeldungen, die anderen im Haushalt schon.
- Warnorte: „+ Ort" per GPS, Marker oder Adresse. Für jeden Ort werden die Quellen geprüft.
- Region: die App erkennt eure Region und blendet unpassende Quellen aus (in den USA etwa keine europäische Netzfrequenz).
- Tageslage: jeden Morgen eine kurze Beurteilung eurer Lage: Vorrat, Warnungen, Wetter. „Was jetzt?" holt jederzeit eine frische Einschätzung.
- Geräte im Haushalt: welche Geräte Push bekommen und wann sie zuletzt abgeglichen haben.
Warnorte sinnvoll einrichten
Lege Orte an, an denen du wirklich sein kannst: Zuhause, Arbeit, Schule der Kinder, Rückzugsort. Bis zu fünf Warnorte sind möglich. Jeder Ort wird einzeln geprüft, damit eine Unwetterwarnung für dein Zuhause nicht von einer Meldung am anderen Ende des Landes übertönt wird. Ohne eigenen Warnort gilt nur der Vorgabe-Ort des Servers, dann sind die Meldungen nicht auf dich zugeschnitten.
Quellen, Schwellen und Radien
- Unwetterwarnung: GeoSphere Austria, Standard ab Orange. Du kannst auf Gelb, Orange oder Rot stellen. Rot kommt immer als dringende Meldung.
- Erdbeben: EMSC, nur wenn man es spürt: M4 bis 50 km, M5 bis 150 km, M6 bis 300 km vom Warnort. Standard ab Magnitude 4 (einstellbar 3 bis 6). Ab M5 dringend.
- Großkatastrophen: GDACS: Rot bis 1.500 km, Orange bis 800 km. Der Alarmton ist Rot bis 500 km vorbehalten.
- Strahlung: Eine erhöhte Messstation bis 150 km um einen Warnort gilt immer als dringend, auch nachts.
- Hochwasser: Pegel ab HW1 (jährliches Hochwasser) bis 30 km um einen Warnort, auch Prognosen.
- Blackout-Frühwarnung: Netzfrequenz: Abweichung ab 0,15 Hz von 50 Hz ist die Vorwarnung, ab 0,2 Hz der Alarm. Beides erst nach zwei Messungen in Folge. Beim Strompreis für morgen (Day-Ahead) gilt ab 400 €/MWh als angespannt, ab 800 €/MWh als Krisenniveau.
Nachtruhe und ehrliche Grenzen
Nicht dringende Meldungen werden zwischen 22 und 7 Uhr gesammelt und morgens nachgeschickt. Dringende kommen immer sofort. Jede Meldung kommt nur einmal. Optional geht sie zusätzlich über Funk (Mesh) in den Familienkanal, auch wenn das Handynetz fehlt. Die Quellen haben ihre eigene Verzögerung, der Wächter prüft sie alle paar Minuten. Eine abweichende Netzfrequenz ist ein Frühindikator, keine Blackout-Vorhersage. Für den Krisenplan gilt: Die Meldung ist der Anlass, im Notfallplan nachzusehen, nicht die Entscheidung selbst.
