Der Ernstfall in Ihrer Gemeinde. Wer macht jetzt was?
Blackout, Hochwasser oder Reaktorunfall: Üben Sie es, bevor es passiert. Prepper Szenarien legt die Krise auf die echte Karte Ihrer Gemeinde: Ihr Wasserwerk, Ihr Pflegeheim, Ihre Feuerwehr, Ihre Ortsteile, Ihre Straßen. Acht Rollen, jeder Teilnehmer am eigenen Handy, die Übungsleitung an der Lagewand. Fahrzeuge fahren auf echten Straßen, Entscheidungen haben sichtbare Folgen, die Übungsleitung wirft Störungen ein. Am Ende ein Bericht mit Sternen, Kennzahlen und Lehren. Keine Installation, keine Konten, in 60 bis 120 Minuten.
Die Probe-Übung ist kostenlos und wird begleitet. Sie brauchen nur Handys und einen Bildschirm für die Lagewand.
Lagewand der Übungsleitung (schematisch). Beispielgemeinde Pöchlarn, Daten aus OpenStreetMap.
Drei Krisen, dieselbe Gemeinde, derselbe Krisenstab
Jedes Szenario hat eigene Mechanik, eigene Ereignisse und eigene Kennzahlen. Die acht Rollen bleiben gleich, damit Ihr Krisenstab von Übung zu Übung besser wird.
Blackout
Der Strom ist weg, in der ganzen Region. Niemand weiß, wie lange. Die Übung endet zwölf Stunden nach der Rückkehr des Stroms.
- Aggregate, Diesel-Nachschub, Einspeisepunkte
- Hochbehälter, Wasserausgaben, Kläranlage
- Handynetz weg: Funk, Melder, Lautsprecherwagen
- Tag 2 bis 4: Kälteeinbruch, Schnee, Melkstand, Bankomat leer
Hochwasser
Dauerregen im Einzugsgebiet. Der Pegel steigt, der Scheitel kommt in Stunden, und keiner weiß, wie hoch.
- Pegel-Tafel mit Prognose, Gefährdung je Ortsteil
- Sandsäcke, Pumpen, Boot, Busse zum Evakuieren
- Überflutete Straßen sperren sich selbst, Muren blockieren
- Damm, Heizöltank, Tiefgarage, sechzig Freiwillige
Reaktorunfall
Im nächsten Kernkraftwerk läuft etwas aus dem Ruder. Der Wind steht, und niemand weiß, wie lange.
- Nächstes aktives Kraftwerk aus 113 in Europa, Wind wählbar
- Strahlen-Tafel: Wolke ab, da, durch; der Wind kann drehen
- Jodtabletten, Aufenthalt im Haus, Evakuieren, Messen
- Falsche Evakuierung in der Wolke kostet mehr als Bleiben
Auch für Statutarstädte und Bezirke von Großstädten, etwa Graz, Wiener Neustadt oder Wien-Favoriten.
Ein Blackout ist kein Stromausfall. Er ist ein Wasser-, Wärme- und Kommunikationsausfall.
Nach wenigen Stunden ist das Handynetz weg, der Hochbehälter reicht ohne Pumpe etwa einen Tag, im Pflegeheim laufen Sauerstoffgeräte auf Akku. Die Feuerwehr hat Aggregate, aber der Diesel reicht nicht für alle. Wer dann zum ersten Mal überlegt, wer wen wie erreicht, verliert Stunden. Die Übung stellt genau diese Fragen, mit den Anlagen und Ortsteilen Ihrer Gemeinde, in einem geschützten Rahmen, in dem Fehler nichts kosten.
Ist der Einspeisepunkt bekannt?
Ohne bekannten Einspeisepunkt braucht der Techniker in der Übung 6 bis 8 Stunden, bis das Aggregat das Pumpwerk versorgt. Mit bekanntem Punkt geht es sofort. Das ist die erste Lehre für viele Gemeinden.
Wer erreicht wen ohne Handynetz?
Einsatzfunk, Melder zu Fuß, Lautsprecherwagen, Anschläge am Gemeindeamt: Jede Nachricht hat einen Weg und eine Laufzeit. Wer dem Pflegeheim kein Funkgerät gebracht hat, erfährt spät, dass die Akkus leer sind.
Wer braucht Hilfe und sagt es nicht?
Heimbeatmete, Hilflose, Kohlenmonoxid durch die Notheizung, Unterkühlte am dritten Tag: Diese Bedarfe meldet niemand. Sie werden nur gefunden, wenn jemand die Ortsteile erkundet oder die Ärztin Hausbesuche macht.
Man kann es falsch machen. Und man sieht es sofort.
Eine Übung, in der nichts schiefgehen kann, lehrt nichts. Deshalb hat jede Entscheidung Folgen, jede Fahrt braucht Zeit, und die Gemeinde reagiert auf das, was der Krisenstab tut oder unterlässt.
Echte Straßen, echte Fahrzeiten
Einheiten fahren auf dem Straßennetz aus OpenStreetMap, nicht in der Luftlinie. Vor jedem Auftrag zeigt die Vorschau Kilometer, Fahrzeit, Dauer und ob die Frist hält. Bäume, Muren, Unfälle und Wasser sperren Straßen; Umleitung oder kein Weg, bis ein Trupp räumt.
Bedarfe mit Gesicht
Nicht „Bedarf 7", sondern Frau Novak, 84, Brunn, noch 3 Stunden
. Wird sie versäumt, steht es im Protokoll aller Rollen. Drei Sterne gibt es nur ohne Tote.
Folge jeder Entscheidung
Nach jeder Wahl ein Blatt: Was ist passiert, was hat es gekostet, was wäre besser gewesen. Manche Optionen klingen vernünftig und sind es nicht. Wer bis Rundenende nicht antwortet, bekommt die schwächste.
Lagezeile und Rundenblatt
Im Kopf jeder Rolle: Sterne, Tote, Spital, Menschen ohne Wasser und Wärme, Hilfe zu spät, jeweils mit der Änderung zur letzten Runde. Nach jeder Runde ein Blatt mit den Folgen.
Die Bevölkerung reagiert
Ohne Information wandern Gerüchte von Ortsteil zu Ortsteil. Sinkt die Stimmung, wird gehamstert; sinkt die Sicherheit, kommt es zu Unruhe und am Ende zur Plünderung des Nahversorgers. Wer früh Durchsagen macht und Streife fährt, verhindert das.
Trupps sind Menschen
Erschöpfte Trupps werden krank, nachts im Einsatz verletzen sie sich. Wer alle die ganze Nacht rausschickt, hat am Morgen weniger. Ausruhen ist eine Handlung, keine Schwäche.
Von der Gemeindesuche zum Bericht in einer Sitzung
Gemeinde wählen, Karte entsteht aus offenen Daten
Name eingeben, fertig. Die Übung holt Gemeindegrenze, Ortsteile mit Einwohnern, Wasserwerk und Hochbehälter, Feuerwehr, Gemeindeamt, Pflegeheim, Umspannwerk, Straßennetz und Spitäler im Umkreis aus OpenStreetMap, Wikidata und Klimadaten. Was fehlt, wird plausibel angenommen. Dauert wenige Minuten, einmal pro Gemeinde.
Szenario, Ausstattung und Bot-Stärke festlegen
Blackout, Hochwasser oder Reaktorunfall; Monat und Rundentakt; beim Reaktorunfall Kraftwerk und Wind. Dann die Ausstattung: Trupps, Aggregate, Diesel, Funkgeräte, Lager, Hochwasser-Gefährdung je Ortsteil. Und wie stark der Computer die freien Rollen spielt: normal, klug oder träge.
Rollen verteilen, per Code oder QR-Code
Die Übungsleitung bekommt einen sechsstelligen Code. Jeder Teilnehmer öffnet die Adresse am Handy, gibt Code und Namen ein und nimmt eine Rolle. Jede Rolle hat eine Anleitung und „Erste Schritte" für die ersten zwei Runden. Beobachter sehen die Lagewand, ohne einzugreifen.
Runde für Runde: Aufträge, Meldungen, Ereignisse, Einwürfe
Jede Runde steht für 2, später 3 und 6 Stunden. Jede Rolle sieht nur, was sie wissen kann, beauftragt ihre Einheiten, fordert bei anderen an, sendet Meldungen über den Weg, der noch funktioniert. Sind alle bereit, läuft die Zeit: Fahrzeuge fahren, Aggregate leeren sich, Ereignisse treffen ein, die Übungsleitung wirft Störungen ein.
Bericht mit Sternen, Kennzahlen, Fehlern und Lehren
Wasser, Wärme und Gesundheit je Ortsteil über die Zeit, erfüllte und versäumte Bedarfe, vermiedene Fehler, versäumte Entscheidungen, und die Lehren aus den eigenen Runden. Ein eigener Teil „Dein Beitrag" zeigt, wie viel die Menschen und wie viel die Bots getragen haben. Eine bis drei Sterne, drei nur ohne Tote.
Sie steuern die Übung, nicht der Computer
Wer schon Stabsübungen geleitet hat, kennt das: Die besten Lernmomente entstehen, wenn die Leitung im richtigen Moment eine Störung einwirft. Genau dafür gibt es das Leitungs-Blatt.
Einwürfe der Übungsleitung
Fertige Vorlagen je Szenario, an eine Rolle gerichtet, mit Antwortoptionen und Wirkung. Oder ein freier Einwurf mit eigenem Titel, Text und bis zu drei Antworten. Der Teilnehmer sieht „Übungsleitung: …" und muss entscheiden.
Tempo, Bots und Lagewand
- Runde erzwingen, wenn die Diskussion zu lange dauert, oder Rundentakt in Minuten vorgeben
- Bot-Stärke normal, klug oder träge: Bei „normal" rühren sich die Computer-Rollen erst, wenn ein Mensch sie anspricht. Die Bots tragen die Übung nicht.
- Lagewand am Beamer: alle Ortsteile, Anlagen, Einheiten unterwegs, Sperren, Bedarfe mit Frist, Bereit-Stand jeder Rolle
- Beobachter beliebig viele, etwa Gemeinderäte oder Kommandanten der Nachbarwehr
- Wiederholen mit gleicher Gemeinde und anderem Szenario, anderer Jahreszeit oder anderer Bot-Stärke
Jeder sieht nur seinen Ausschnitt. Das ist der Punkt.
Die Rollen entsprechen dem, was es in fast jeder Gemeinde gibt. Wer sich nicht abspricht, arbeitet aneinander vorbei, genau wie im Ernstfall.
Gemeindeleitung
Führt den Krisenstab. Keine Fahrzeuge, aber Bauhof und Lautsprecherwagen: Anlaufstelle einrichten, Funkgeräte verteilen, Durchsagen, Lager verwalten.
Feuerwehr
Trupps, Aggregate, Diesel, beim Hochwasser das Boot. Ohne Strom hängt alles daran: Pumpwerk, Pflegeheim, Tankstelle. Sperren räumen, Aggregate betanken.
Wasserversorgung
Der Hochbehälter reicht ohne Pumpe etwa einen Tag. Netz steuern, früh melden, Wasserausgaben einrichten, beim Reaktorunfall den Behälter schützen.
Hausärztin
Weiß, wer chronisch krank ist. Hausbesuche finden Menschen, die Hilfe brauchen; eine Notpraxis an der Anlaufstelle erreicht viele. Beim Reaktorunfall: Jod, aber richtig.
Pflegeheim
Bewohner brauchen Wärme und Strom für Sauerstoffgeräte. Kein Fahrzeug, anfangs kein Funkgerät: früh Strom anfordern, Bewohner zusammenlegen, beim Hochwasser rechtzeitig raus.
Nahversorger
Ohne Strom keine Kassen, keine Kühlung. Kühlware abgeben, bevor sie verdirbt, gegen Bargeld verkaufen, melden, was noch da ist. Bei Unruhe droht die Plünderung.
Polizei
Sichtbare Präsenz beruhigt, Ampeln sind aus. Streife fahren, wo die Sicherheit sinkt, Gerüchte prüfen, Vermisste suchen, Einsatzfunk zu Feuerwehr und Bezirk.
Bezirk
Sitzt außerhalb und versorgt viele Gemeinden. Diesel, Wasserbehälter, Sandsäcke, Jod und Busse bekommt, wer früh und genau meldet. Hilfe braucht Stunden.
Ein Auszug aus 50 Blackout-Ereignissen
Ein Teil ist fix, ein Teil wird je Übung aus einem Pool gezogen, damit keine zwei Übungen gleich sind. Wann was eintrifft, hängt von der Gemeinde, der Jahreszeit und Ihren Entscheidungen ab.
Üben Sie mit der Ausstattung, die Sie wirklich haben
Beim Anlegen der Übung tragen Sie ein, was Ihre Gemeinde besitzt: Trupps und Aggregate der Feuerwehr, gelagerter Diesel, Einspeisepunkt am Pumpwerk, Notstrom und Bewohnerzahl des Pflegeheims, Funkgeräte je Rolle, Reichweite des Hochbehälters. Dazu das Lager: Decken, Feldbetten, Lichtmasten, Sandsäcke, Pumpen, Jodtabletten, Busse. Beim Hochwasser die Gefährdung je Ortsteil. Die Übung schlägt Schätzwerte vor, Sie übernehmen oder korrigieren sie.
Nur für Ihre Übung sichtbar
Ihre Ausstattung bleibt in Ihrer Partie. Sie fließt nicht in das öffentliche Gemeindepaket und ist für andere Gemeinden nicht sichtbar. Nach 30 Tagen wird die Partie gelöscht.
Lücken werden sichtbar
Reicht der Diesel für vier Tage? Hat das Pflegeheim ein Funkgerät? Reichen die Sandsäcke für den tiefsten Ortsteil? Gibt es genug Jod für alle im Sektor? Die Übung zeigt die Lücke, bevor der Ernstfall sie zeigt.
Wiederholen nach der Beschaffung
Neues Aggregat gekauft, Einspeisepunkt nachgerüstet, Funkgeräte verteilt? Dieselbe Übung noch einmal, mit den neuen Zahlen. Der Unterschied im Bericht ist das Argument für den Gemeinderat.
Gemeinden zuerst, aber nicht nur
Gemeinden
Krisenstab-Übung mit Bürgermeister, Amtsleitung, Bauhof und Einsatzorganisationen. Grundlage für den Notfallplan.
Feuerwehren
Schulungsabend mit Aggregat-Logistik, Diesel-Nachschub, Sperren räumen und Funk. Auch als Vergleich zwischen Wehren.
Bezirke und Verbände
Mehrere Gemeinden nacheinander oder die Bezirksrolle selbst besetzt: Wer meldet gut, wer bekommt Hilfe?
Schulen und Zivilschutz
Oberstufe oder Zivilschutzkurs: Krisenmanagement erlebbar machen, in einer Doppelstunde, am eigenen Handy.
Betriebe
Notfallübung für Betriebe mit Standort in der Gemeinde: Was heißt der Blackout für Ihre Lieferkette, Ihre Belegschaft, Ihre Nachbarn?
Zuerst ausprobieren, dann entscheiden
Keine Preisliste, kein Abo: Sie schreiben uns, wir sprechen über Ihre Gemeinde und machen ein Angebot auf Rechnung.
Probe-Übung
- Eine Übung für Ihre Gemeinde, per Video begleitet
- Szenario nach Wahl: Blackout, Hochwasser oder Reaktorunfall
- Bis zu 8 Teilnehmer plus Beobachter
- Bericht in der Übung einsehbar
- Eigene Ausstattung nur mit Schätzwerten
Gemeinde-Lizenz
- Beliebig viele Übungen für eine Gemeinde, ein Jahr lang, alle drei Szenarien
- Eigene Ausstattung und Lager eintragen, nach Beschaffung vergleichen
- Einführung für die Übungsleitung (90 Minuten, online oder vor Ort)
- Neue Szenarien und Ereignisse inklusive, sobald verfügbar
- Nachbesprechung der ersten Übung auf Wunsch
Bezirk, Verband, Schule
- Lizenz für alle Gemeinden eines Bezirks oder Verbands
- Feuerwehr-Abschnitte, Schulen, Zivilschutzverbände
- Übungstag vor Ort mit mehreren Gruppen
- Auf Wunsch eigene Einwürfe und Ereignisse für Ihre Region
Für Privatpersonen und Familien bleibt die Blackout-Übung im Haushalt in der Prepper-App kostenlos.
Wenig Daten, keine Installation, offene Quellen
Was gespeichert wird
- Anzeigename je Teilnehmer, frei wählbar, kein Konto, keine E-Mail
- Spielstand der Übung inklusive Ihrer Ausstattung, nach 30 Tagen automatisch gelöscht
- Keine Nachrichtentexte im Server-Protokoll, keine Auswertung über Gemeinden hinweg
- Server in der EU, Betrieb aus Österreich, Verbindung verschlüsselt
Was Sie brauchen
- Handys mit Browser für die Rollen, ein Bildschirm oder Beamer für die Lagewand
- Internet während der Übung; die Karte bleibt auch bei kurzen Aussetzern sichtbar
- Keine Installation, keine Freigabe durch die IT, kein Zugang zu Ihren Systemen
- Offene Daten: OpenStreetMap (ODbL) für Karte und Straßennetz, Wikidata, NASA POWER Klima. Geprüfte Gemeindeprofile für Österreich, Deutschland, Schweiz; weitere Länder in Vorbereitung
Was Gemeinden vorher wissen wollen
Wie lange dauert eine Übung?
60 bis 120 Minuten, je nachdem, wie ausführlich die Runden besprochen werden. Die Übungsleitung kann Runden erzwingen oder einen Takt in Minuten vorgeben. Hochwasser und Reaktorunfall sind kürzer als der Blackout. Eine Nachbesprechung von 30 Minuten lohnt sich immer.
Wie viele Teilnehmer braucht es?
Zwei reichen, acht sind ideal. Jede Rolle wird von genau einem Menschen gespielt, freie Rollen übernimmt der Computer. Beliebig viele Beobachter können die Lagewand mitverfolgen.
Was, wenn die Teilnehmer wenig tun und der Computer alles regelt?
Das war früher möglich und ist es nicht mehr. In der Standard-Einstellung rühren sich die Computer-Rollen erst, wenn ein Mensch sie anspricht. Der Bericht weist „Dein Beitrag" getrennt aus: Wer die Bots die Übung tragen lässt, bekommt höchstens zwei Sterne, und jede versäumte Entscheidung kostet Punkte.
Kann die Übungsleitung eingreifen?
Ja, das ist der Kern. Die Leitung wirft jederzeit Störungen ein, aus 25 Vorlagen oder frei formuliert mit bis zu drei Antworten, sieht alles auf der Lagewand und erzwingt Runden. Der Computer liefert das Grundrauschen, die Leitung setzt die Lernmomente.
Muss etwas installiert werden?
Nein. Die Übung läuft im Browser am Handy, Tablet oder Computer. Teilnehmer öffnen eine Adresse, geben den Code ein und sind dabei. Es gibt keinen Zugriff auf Ihre Systeme und nichts, das Ihre IT freigeben müsste.
Stimmen die Daten meiner Gemeinde?
Karte und Straßennetz kommen aus OpenStreetMap. Was dort fehlt, etwa ein nicht eingetragenes Wasserwerk, wird an plausibler Stelle innerhalb der Gemeinde angenommen und so gekennzeichnet. Jede Anlage lässt sich mit einem Tipp in OpenStreetMap prüfen. Ihre echte Ausstattung tragen Sie beim Anlegen selbst ein.
Funktioniert es außerhalb Österreichs?
Ja. Die Übung ist auf Deutsch, Englisch, Slowakisch und Ukrainisch verfügbar, alle drei Szenarien vollständig übersetzt. Gemeindeprofile für Österreich, Deutschland und die Schweiz sind geprüft, Slowakei, Ukraine und Großbritannien sind in Vorbereitung. Andere Länder laufen mit einem allgemeinen Profil. Kernkraftwerke sind europaweit hinterlegt.
Kommen weitere Szenarien?
Blackout, Hochwasser und Reaktorunfall sind fertig und werden laufend um Ereignisse erweitert. Weitere Szenarien und eigene Einwürfe für eine Region sind auf Anfrage möglich und für Lizenznehmer ohne Aufpreis.
Ersetzt das eine behördliche Übung?
Nein. Prepper Szenarien ist ein Planspiel, das Abläufe, Kommunikation und Lücken sichtbar macht. Es ersetzt weder den Katastrophenschutzplan noch die Übungen von Land, Bezirk oder Einsatzorganisationen. Es bereitet sie vor und macht sie günstiger.
Wer steht dahinter?
Prepper Szenarien ist Teil von prepper.team, einer Notfall-App für Familien aus Österreich. Die Gemeinde-Übung ist das Angebot für Organisationen, das die Weiterentwicklung der für Familien kostenlosen App finanziert.
Eine Übung sagt mehr als jeder Plan im Schrank
Schreiben Sie uns den Namen Ihrer Gemeinde, das gewünschte Szenario und einen Wunschtermin. Wir bereiten das Gemeindepaket vor und begleiten die erste Übung, kostenlos und unverbindlich.
Prepper Szenarien ist ein Planspiel zur Vorbereitung und keine amtliche Warn- oder Einsatzstelle. Im Ernstfall gelten die Anweisungen von Behörden und Einsatzorganisationen.