Funk für Prepper.team
Wenn das Handynetz weg ist, bleibt LoRa: kleine Funkgeräte (Meshtastic), die Textnachrichten, Position und Hilferuf von Gerät zu Gerät weiterreichen — ohne Netz, ohne Server, ohne Gebühren. Die Prepper-App verbindet sich per Bluetooth damit. Du musst dafür nicht das ganze Meshtastic-Universum verstehen. Hier steht, was du kaufst und was du tust.
Welches Gerät wofür
Einfach, fürs Kind
Scheckkartenformat, GPS eingebaut, Akku hält Tage bis Wochen, wasserdicht, ein Knopf. Kein Display: liegt still im Schulranzen und meldet die Position. Zusammen mit der Prepper-App am Handy ist es das Kindergerät. Ohne Handy: der Knopf schickt eine Hilfe-Meldung.
Preiswerter Einstieg
Das meistverkaufte Meshtastic-Gerät: kleines Display, WLAN, Bluetooth. Ehrlich: der ESP32-Chip zieht Strom, ein Akku hält kaum einen Tag. Deshalb weniger als Taschengerät, sondern als Basisstation am Netzteil — genau so läuft unsere Station „Home". Antenne vor dem Einschalten anschrauben, sonst geht der Sender kaputt.
Lange Laufzeit
Der nRF52-Chip braucht einen Bruchteil des Stroms: Wochen mit einem Akku statt Stunden. Das ist das Taschengerät für Erwachsene, das im Rucksack liegt und beim Ernstfall noch lebt. Heltec T114 hat ein Farbdisplay, RAK ist modular (Solar, GPS), der T1000-E siehe oben.
Schreiben ohne Smartphone
Wenn das Handy leer oder kaputt ist, braucht es ein Gerät, das selbst lesen und schreiben kann. Der T-Deck hat eine echte Tastatur und Display. Der M1 zeigt Nachrichten und Position auf E-Paper, das auch ohne Strom lesbar bleibt, und hat vorgefertigte Antworten auf Knopfdruck.
Basisstation zuhause oder am Rückzugsort
Dauerstrom, WLAN, so hoch wie möglich montiert: Dachboden, Giebel, Mast. Die Antennenhöhe ist der wichtigste Einzelfaktor für die Reichweite — wichtiger als jedes Gerät. Die Basisstation holt Warnungen vom Prepper-Server und funkt sie in den Familienkanal, solange sie Strom hat. Eine Powerbank oder ein kleines Solarmodul überbrückt den Blackout.
Vier Schritte bis zum ersten Funkspruch
Was Funk kann und was nicht
Reichweite: mit Sichtverbindung viele Kilometer, in der Stadt ein bis zwei, im Haus weniger. Jedes Gerät reicht Nachrichten weiter — drei Geräte an guten Stellen decken einen Ort ab. Zwei weit entfernte Orte, etwa Stadtwohnung und Ferienhaus, bleiben zwei getrennte Inseln.
Nur Text: etwa 200 Zeichen je Nachricht, kein Telefonieren, keine Bilder. Position und Hilferuf passen hinein.
Bluetooth nur bei offener App: Eine Web-App hält die Funkverbindung, solange sie im Vordergrund ist. Im Ernstfall: App offen lassen, Handy an die Powerbank. Das Funkgerät selbst empfängt immer und liefert nach.
Legal und gebührenfrei: 868 MHz darf in Europa jeder ohne Lizenz nutzen. Die Geräte halten die vorgeschriebene Sendezeit von selbst ein.
Kein Ersatz für die Rettung: Der Hilferuf geht an die Familie, nicht an 144. Bei Lebensgefahr immer zuerst 144 oder 112, solange irgendein Netz da ist.
Wie der Funk-Tab in der App aussieht, steht im Handbuch. Fragen: office@prepper.team. Wir verkaufen nichts und bekommen für keine Empfehlung Geld.